Neues von Steffi

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That's Life - My Life

Oder auch: Shit Happens... Was kommt, das kommt... Was solls... Passiert halt... So ist das Leben... Und mein Favorit: "Alles wird gut".

Hab ich nen Hals

die anderenPosted by Steffi 12 Jan, 2014 22:24:54

Manche Menschen machen mich traurig. Nämlich die Variante, dass Menschen mich wütend machen und wenn ich wütend bin, werde ich traurig. Je nach Wut heule ich auch. Das ist jetzt gerade aber nicht der Fall.

Es regt mich so auf, dass manche Menschen meinen sie seien so informiert und weise und machen mich dann an ich habe keine Ahnung und solle mich mal informieren. Wenn ich dann erfahre, dass so eine Person einige Stunden zuvor sich erst teilweise informiert hat und im Grunde nen totalen Unsinn und falschen Kram weiß, diese Sache um was es geht dann skeptisch entgegen sehen und es ggf. sogar schlecht reden, halte ich für äußerst gefährlich für betroffene Personen, die eh unsicher sind und Angst haben.

Mein Gott, Leute da draußen, wenn ihr von jemanden von einem Vorhaben erfahrt, dann fragt sachlich danach und lasst es euch erklären. Informiert euch sachlich korrekt darüber. Über die Pro und Kontras. Und vor allem warum jemand so ein Vorhaben durchführen möchte. Und um Gottes Willen, redet es weder gut, noch schlecht, sondern lasst es die betroffene Person selbst entscheiden. Denn betroffene Personen informieren sich und wägen ab und entscheiden sich für sich selbst. Und nicht weil andere es für falsch oder schlecht oder nicht gut oder fragwürdig halten. Fragt nach dem warum, fragt was genau passiert und wie es passiert, und akzeptiert es.

Ich selbst bin nicht allwissend, ich selbst weiß auch nicht über alles Bescheid, ich selbst habe nicht immer die eine und richtige Antwort und Meinung. Aber ich verkaufe sie dann auch nicht als das eine Wahre und halte andere Meinung für dumm und falsch und andere sollen sich informieren. Sondern ich schaue nach, ob ich falsch liege und was wirklich richtig ist.

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Adi-"Poser"

die anderenPosted by Steffi 27 Oct, 2013 01:25:07

Hehe, ein sehr geschätzter Bekannter / Freund / Bowlingkollege, mein kleiner Poser, ist wieder einmal in der Zeitung. Dieses Mal auf dem Titelblatt der Eckernförder Nachrichten.

Allerdings erzähle ich hier nur davon, weil es mal wieder um Adipositas, Nebenerkrankungen, Selbsthilfegruppen, Abnehmen und hilflos sein geht.

In dem Artikel geht es ums Übergewicht, unterschiedliche Gründe warum man so viel zugenommen hat, Möglichkeiten mit und ohne OP wieder abzunehmen, die Wahl dies selbst zu entscheiden wie man es schaffen will, und was für eine Hilfe eine Selbsthilfegruppe für manchen sein kann. Das ganze natürlich nur grob und kurz gefasst geschrieben. Aber lest bei Interesse selbst: -> Link zum PDF <-

Achso, bei dem Wettbewerb der Fördesparkasse hat der Adiposa e.V. übrigens den 7. Platz gemacht und damit 1000 Euro gewonnen. Falls jemand von hier über meinen Votingaufruf dafür gestimmt hat, dann vielen Dank dafür!

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One Touch feat. Anna Falcke - Die Last die ich trag

die anderenPosted by Steffi 29 Sep, 2013 23:22:28

Auch wenn man zum größten Teil für sich selbst verantwortlich ist, für das was man tut, wie man ist, wie man sich verhält, wie man handelt, tut die Gesellschaft einen sehr großen Teil ebenfalls dazu bei. Übergewichtige Menschen haben es selbst soweit kommen lassen, haben es sich selbst angefuttert. Aber steckt man erst einmal zu tief drin, kommt man da nicht mehr so einfach raus. Es ist eine sehr große Herausforderung und Last alleine abzunehmen. Und eine Last so zu leben. Ohne Hilfe ist es dann meist gar nicht mehr schaffbar. Denn starkes Übergewicht ist nicht einfach nur "fressen".

Übergewicht ist nicht nur zu viel oder das falsche essen. Oder keinen Sport zu machen, sich nicht zu bewegen. Starkes Übergewicht hat auch ganz viel mit der Psyche zu tun. Was genau, ist bei jedem anders. Lebensschicksale die einen Beeinflussen, andere Sorgen mit denen man sich beschäftigt, frühere schlechte Erfahrungen im Leben. Es gibt so viel was den Kopf beschäftigt und gleichzeitig daran hindert mal "einfach" abzunehmen oder „einfach“ zu leben.

Viel kommt dann auch einfach von der Gesellschaft. Die Gesellschaft hasst Dicke. Sie fressen nur, sie sind faul, sie bewegen sich nicht, sie sind eklig, usw.. Die Gesellschaft hat gar keine Vorstellung davon, dass viele so gar nicht mehr sein wollen, es aber nicht so leicht ist. Gar nicht wissen, warum sie übergewichtig sind. Gar nicht wissen, warum sie sich nicht bewegen. Gar nicht wissen, warum sie so viel essen.
Ich soll in ein Fitnessstudio gehen, wo sich andere dann über mich lustig machen? Dann bleibe ich lieber zu Hause. Ich soll unter Menschen gehen für Aktivitäten, am sozialen Leben teilnehmen, andere reißen dann aber Witze über mich? Dann bleibe ich lieber zu Hause. Eine Kleinigkeit in der Öffentlichkeit essen heißt für andere dann gleich "seht, der fette frisst schon wieder", dann bleibe ich lieber zu Hause und esse heimlich.
Denn wenn man damit nicht konfrontiert wird, wird man nicht verletzt und ist nicht traurig. Zieht sich zu Hause aber zurück und isst seinen Kummer wieder in sich hinein. Weil Essen einem gut tut, weil Süßes einem gut tut. Weil es einen "glücklich" macht.

Die Gesellschaft trägt viel dazu bei, dass man kaum Selbstbewusstsein hat. Sich immer und überall schämt. Man selbst denkt man sei schlecht und eklig. Und man dann einfach in einem Teufelskreis steckt. Denn steckt man viel zu tief drin, ist das Essen eine Sucht. Eine Sucht, die einen glücklich macht.

Jeder Mensch hat einen anderen Geschmack was einem gefällt oder nicht gefällt. Und jeder macht sich seine Gedanken darüber. Und es ist auch okay, wenn man sich im Kopf ekelt oder drüber lustig macht oder einem ein Spruch einfällt. Aber man kann es für sich behalten. Denn dicke Menschen sind auch Menschen. Menschen mit Gefühlen, mit einem Herz, mit einer Seele. Und das alles kann die Gesellschaft mit Sprüchen ganz furchtbar verletzen. Es ist nicht leicht auf diese Sprüche und Meinungen zu scheißen. Mich selbst haben sie kaputt gemacht, so dass mir viele Dinge nicht möglich sind, weil ich mich einfach schäme und verkrieche.

Ich finde es toll, dass dieser Pascal sich damit in die Öffentlichkeit traut. Gleichzeitig macht sein Text mich sehr traurig. Einfach weil man es halt kennt. Bitte beachtet auch seinen Text unter "Info" unter dem Video.

Und manche der dortigen Kommentare sind mal wieder voll fürn Arsch. :(

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Voting-Aufruf

die anderenPosted by Steffi 25 Sep, 2013 17:32:19
Man soll jeden Tag mindestens eine gute Tat tun. Wer einen facebook-Account hat, kann dies zum Beispiel tun, indem er einfach mal bei dem Wettbewerb "Gut für die Region" der Förde Sparkasse für das Bild vom Adiposa-Verein stimmt.

voten -> Förde-Sparkasse Vereins-Wettbewerb <- voten

Der Verein kann dann eine Finanzspritze von 3000 Euro gewinnen, die er wirklich sehr gut für die Miete der Räumlichkeiten gebrauchen könnte. Und wenn ihr dann auch noch brav der NSA davon erzählt (Euer Abstimmungsergebnis auf Eurer Pinnwand teilen lasst), dann gibt es sogar noch eine zweite Stimme für den Verein. :)

Ich selbst beteilige mich nicht aktiv an dem Verein, finde es aber toll, dass es ihn hier in Kiel für Schleswig-Hostein gibt. Der Verein ist eine Begegnungsstätte für Menschen mit Adipositas und deren Angehörige. Also egal ob adipöser Mensch oder Angehöriger oder Freund eines adipösen oder jemand der jemanden kennt der jemanden kennt dessen Oma eine Nicht hat, die adipös ist. Und egal ob mit oder ohne Magen-OP.

Der Verein bietet unter anderem die Möglichkeit sich über diverses zum Thema zu informieren, "unter sich zu sein", und stellt diverse Veranstaltungen und Aktivitäten auf die Beine. Und dafür wird natürlich ab und an auch Geld benötigt, welches hier nur durch die Vereinsbeiträge und Spenden zusammen kommt.

Also los meine Leser, votet und teilt und erzählt davon! Dafür im Namen des Adiposa-Vereins von mir schon einmal ein dickes Danke!



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Verlassen worden

die anderenPosted by Steffi 09 Jun, 2013 23:15:01

Am Freitag hat er mich verlassen. Nach vier Jahren gemeinsamer Zeit hat er seine Sachen gepackt und ist gegangen. Für immer.

Vier Jahre lang so viel gemeinsam erlebt. Vier Jahre lang so viel gemeinsam gelacht. Die Tage voll mit Unsinn, Schwachsinn und Kasperkram.

Für den anderen immer ein Ohr gehabt. Sich die Probleme des anderen angehört, füreinander da gewesen. In schweren Zeiten auch mal aufgefangen und Mut gemacht. Gegenseitig angetrieben durchzuhalten und sich weiter zu kämpfen. Nach vorne zu schauen. Egal in welcher Sache.

Vier Jahre lang in guten und in schlechten Zeiten. Sich auch mal gestritten, sich die Meinung gesagt, vom anderen genervt gewesen. Und trotzdem war es ohne den anderen immer total langweilig. Dabei hat man ganz am Anfang nicht einmal die Vorstellung gehabt, miteinander aus zu kommen.

Wir waren wie Hanni und Nanni, wie Ernie und Bert. Wie Batman und Robin, wie Robert und Carmen. Wie Beavis und Butthead, wie Waldorf und Statler. Es gab uns nur als Duo.

Ein Team, ein Bündnis. Wir waren Helden! Wir waren die IT!

Ich wünsche meinem (ehemaligen) Arbeitskollegen und somit nun Ex-Bürogatten alles alles Gute an seinem neuen Arbeitsplatz. Ich wünsche ihm, dass seine Motivation und Freude an der Arbeit zurückkehrt. Das er mit seinen neuen Arbeitskollegen auch wieder super auskommt und auch dort Spaß hat. Ich wünsche ihm viel Erfolg und das er dort ein paar Jahre (gerne) verweilen wird.
Zudem drücke ich seiner Frau die Daumen, dass ihre Versetzung nach Kiel klappt, damit das Berufsleben mit Kind etwas leichter zu handhaben ist.

Es war eine grandiose gemeinsame Zeit und ein nicht zu missender Lebensabschnitt in meinem Leben.

Möge die Macht mit dir sein, mein IT-Boy, Cockring-Master, Backbuden-Stürmer. ;)

Ein letztes Mal: unsere Hymne.


Und damit grüßt ihn "die Alte aus dem Büro"!

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